Anonyme Untote: Eine Zombie-Liebesgeschichte by S.G. Browne

By S.G. Browne

Wer wäre besser geeignet, um über den Zombiealltag zu sprechen, als Andy, der sich selbst in einen dieser vermeintlichen Widerlinge verwandelt hat? Seine Eltern verbannen ihn in den Keller, die Öffentlichkeit meidet ihn. Nur intestine, dass es eine Selbsthilfegruppe gibt. Und nicht zu vergessen die – ehemals – attraktive Rita, die ein Auge auf ihn geworfen zu haben scheint. Eine durchgeknallte Satire – zum (Un)totlachen.

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Deutschland. Ein Wintermärchen

Heinrich Heine: Deutschland. Ein Wintermärchen version Holzinger. Taschenbuch Berliner Ausgabe, 2016, four. Auflage Vollständiger, durchgesehener Neusatz mit einer Biographie des Autors bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger Erstdruck in: Neue Gedichte, Hamburg (Hoffmann und Campe) 1844. Textgrundlage ist die Ausgabe: Heinrich Heine: Werke und Briefe in zehn Bänden.

Le Roi des Aulnes

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Fouché

"Joseph Fouché, l’un des hommes les plus puissants de son époque et l’un des plus remarquables de tous les temps, a trouvé peu d’amour auprès de ses contemporains et encore moins de justice auprès de los angeles postérité. Napoléon, à Sainte-Hélène, Robespierre, parmi les Jacobins, Carnot, Barras, Talleyrand dans leurs Mémoires, et tous les écrivains français, royalistes, républicains ou bonapartistes, trempent leur plume dans du fiel dès qu’ils doivent écrire son nom.

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Nichts«, sagt Randy. »Ich hab nur …« Offensichtlich flüstert er, denn den Rest des Satzes kann ich nicht verstehen. Sekunden später starren zwei Silhouetten auf mich herab. Eine davon hebt einen langen, schmalen Gegenstand in die Höhe und sticht damit ins Innere des Containers. �Probier’s mal drüben«, sagt Randy und deutet auf eine Stelle. Der Gegenstand saust erneut herunter, diesmal dichter, und verfehlt knapp meinen Arm. Ich glaube, es handelt sich um eine Stahlstange oder um ein Stück Betonstahl.

Nicht, dass das eine Rolle spielt. Verspeist du irgendeinen Atmer, auch wenn er nicht für die Behörden arbeitet, findet sich dein Kopf im Handumdrehen bei einem Facelifting-Auffrischungskurs für Schönheitschirurgen auf einem Aluminiumtablett wieder. Auf der anderen Straßenseite tritt ein Nachbar vor die Tür eines Hauses mit einem »Zu Verkaufen«-Schild im Vorgarten, um den Briefkasten zu leeren. Bei meinem Anblick nimmt er ein paar Steine aus seinem makellos gepflegten Garten und wirft sie in meine Richtung; er erwischt mich zweimal an der Brust und einmal am Kopf und schreit bei jedem Treffer triumphierend auf.

Ich bin ständig am Essen. Doch einer der größten Nachteile am Zombiedasein, abgesehen vom Verwesungsprozess, der Aberkennung der Bürgerrechte und den Kindern, die bei deinem Anblick laut aufschreien, ist die Tatsache, dass das Essen so gut wie keinen Geschmack hat. Alles schmeckt ungewürzt, ungezuckert, verwässert. Selbst den Wein, den ich trinke, kann ich nicht genießen. Und ich werde davon auch nicht betrunken. Dafür braucht man einen funktionierenden Blutkreislauf. Darum esse ich das meiste aus Gewohnheit und Langeweile, ohne echten Genuss und richtige Erinnerung daran, wie es schmecken müsste.

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